Use Cases 1
Bildungsplanung
| Bildungs-Controlling
| Grobplanung eines Kurses
| Kursdesign nach Lerninhalten (Outlines)
| Kursdesign nach Standardformaten (Artikulationsschemata)
| Drehbucherstellung für ein WBT
Bildungsplanung
Bei der Bildungsplanung werden künftige Bildungsmaßnahmen in Ausrichtung auf die strategischen Unternehmensziele systematisch gestaltet.
Zur Definition von Zielen und zur Ableitung realisierbarer Bildungsziele aus Unternehmenszielen und sonstigen Vorgaben erstellt und verwendet der Bildungsplaner das Ziel-Diagramm der elive LD Suite zur
Zur Definition von Zielen und zur Ableitung realisierbarer Bildungsziele aus Unternehmenszielen und sonstigen Vorgaben erstellt und verwendet der Bildungsplaner das Ziel-Diagramm der elive LD Suite zur
- das Erstellen von Ziel-Hierarchien sowie die fortschreitende Konkretion und Operationalisierung von Bildungszielen
- die Gewichtung von Zielen
- die Dokumentation der Herkunft, der Begründung und Legitimation von Bildungszielen
- die Kommunikation der Inhalte und der Zusammenhänge von Bildungszielen
Zur Definition des gesamten Bildungsangebots eines Unternehmens verwendet der Bildungsplaner das Kursstruktur-Diagramm der elive LD Suite zur
- die Strukturierung des Bildungsangebots in einzelne, temporär stattfindende Kurse sowie Module von ständig verfügbaren Bildungsangeboten
- die Definition bzw. Zuweisung von Kurs-Zielen und -inhalten
- die Steuerung der Teilnehmerschaft durch Angabe von Teilnehmer-Voraussetzungen
- die Sequenzialisierung von Kursen (wie Einsteiger- und Aufbaumodule) bis hin zu vernetzten Kursstrukturen
- die Definition von Rahmenvorgaben wie Durchführungsorte und -zeiten, Festlegung von Mindestteilnehmerzahlen usw.
Bildungs-Controlling
Unter Controlling im weiteren Sinne fällt auch die Bildungsplanung, im engeren Sinne geht es um das Kontrollieren zunächst von Kosten, aber auch um die Transparenz der Weiterbildung für die Unternehmensplanung und die Ausrichtung und Optimierung auf die Unternehmensziele.
Der Bildungscontroller verwendet das Ziel-Diagramm sowie im LD-Diagramm hinterlegten, ggf. bis auf Einzelaktivitäten heruntergebrochenen Zielbeschreibungen, um Kongruenz, Grad der Abdeckung, Einlösung von "höheren" Zielen durch die operationalisierten Ebenen des geplanten Bildungsangebots zu überprüfen.
Aus dem Learning Design geplanter Kurse gewinnt der Bildungscontroller durch entsprechend bereitgestellte Auswertungsverfahren Reports wichtiger Kennzahlen sowie anschauliche Visualisierungen z.B. in Bezug auf
Der Bildungscontroller verwendet das Ziel-Diagramm sowie im LD-Diagramm hinterlegten, ggf. bis auf Einzelaktivitäten heruntergebrochenen Zielbeschreibungen, um Kongruenz, Grad der Abdeckung, Einlösung von "höheren" Zielen durch die operationalisierten Ebenen des geplanten Bildungsangebots zu überprüfen.
Aus dem Learning Design geplanter Kurse gewinnt der Bildungscontroller durch entsprechend bereitgestellte Auswertungsverfahren Reports wichtiger Kennzahlen sowie anschauliche Visualisierungen z.B. in Bezug auf
- Kosten konkreter Phasen und Kostenschwerpunkte
- Organisatorische Aufwände und Schwachpunkte
- Lizenzkosten für fremden Content
- Entwicklungs- und Produktionskosten für geplanten neuen Content
- Personelle Aufwände
- Automatisierungspotentiale durch E-Learning
Bei allen am Designprozess Beteiligten unterstützt der Bildungscontroller Kostenbewusstsein durch Bereitstellung, Hinterlegung und Anzeige konkreter Folgekosten von Design-Entscheidungen.
Sofern in der elive LD Suite kursdesignrelevante Auswertungsergebnisse durchgeführter Kurse eingepflegt sind, die z.B. aus Zufriedenheitseinschätzungen der Teilnehmer stammen, kann diese der Bildungscontroller zur Basis von Effektivitäts- und Effizienzuntersuchungen machen. Dabei kann er bei der Betrachtung konkreter Schwachpunkte das LD-Diagramm zu Hilfe nehmen, um kritische Design-Parameter zu isolieren.
Sofern in der elive LD Suite kursdesignrelevante Auswertungsergebnisse durchgeführter Kurse eingepflegt sind, die z.B. aus Zufriedenheitseinschätzungen der Teilnehmer stammen, kann diese der Bildungscontroller zur Basis von Effektivitäts- und Effizienzuntersuchungen machen. Dabei kann er bei der Betrachtung konkreter Schwachpunkte das LD-Diagramm zu Hilfe nehmen, um kritische Design-Parameter zu isolieren.
Grobplanung eines Kurses
Die Grobplanung erfolgt durch Festlegung der Hauptphasen im LD-Diagramm und durch jeweilige Hinterlegung der wichtigsten Rahmenvorgaben, Ziele und Inhalte.
Die Grobplanung kann sich je nach Bedarf beliebig vieler Granularitätsebenen in Form geschachtelter Phasen bedienen, wobei sie die Ebene konkreter Aktivitäten jedoch nicht erreicht. Als Phasenbezeichner einer Ebene (Begriffe wie "Modul", "Seminartag", "Lerneinheit") werden die im Unternehmen üblichen Begriffe verwendet, die in der elive LD Suite zentral hinterlegt sind.
Auf Grobplanungsebene können über das Objekt "Entscheidung" auch parallele Kurstrukturen, vernetzte Beziehungen und logische Abhängigkeiten ausgedrückt werden.
Die Grobplanung kann sich je nach Bedarf beliebig vieler Granularitätsebenen in Form geschachtelter Phasen bedienen, wobei sie die Ebene konkreter Aktivitäten jedoch nicht erreicht. Als Phasenbezeichner einer Ebene (Begriffe wie "Modul", "Seminartag", "Lerneinheit") werden die im Unternehmen üblichen Begriffe verwendet, die in der elive LD Suite zentral hinterlegt sind.
Auf Grobplanungsebene können über das Objekt "Entscheidung" auch parallele Kurstrukturen, vernetzte Beziehungen und logische Abhängigkeiten ausgedrückt werden.
Kursdesign nach Lerninhalten (Outlines)
Der Kursdesigner importiert über ein XML-Austauschformat ein extern vorliegendes Outline eines Kurses. Dieses wird in der elive LD Suite weiterbearbeitbar in einem Outline-Editor zur Verfügung gestellt.
Der Kursdesigner kann die Lerninhalte auch direkt im Outline-Editor der elive LD Suite eingeben.
Bei Bedarf kann eine importierte oder intern angelegte Outline-Struktur in ein neues LD-Diagramm mit einer entsprechenden Phasen- und Subphasen-Struktur umgesetzt werden, die dann als Ausgangsstruktur für weitere Editierprozesse dient. Die Items des Outlines werden dabei in eine rein sequenzielle hierarchische Phasenstruktur gemappt. Die erzeugten Phasen speichern als Eigenschaft eine Referenz auf das parallele Outline-Item in Form einer ID.
Im weiteren parallel möglichen Editierprozess von Outline und LD-Diagramm muss der Kursdesigner selber für die wechselseitige Referenzierung von Phasen und Outline-Items Sorge tragen.
Er kann jedoch auch die Outline-Struktur nur als Zwischenformat oder Zwischenschritt betrachten und nach der Überführung in ein LD-Diagramm das Outline verwerfen.
Die bisher rein nach Lerninhalten aufgebaute Ablaufstruktur wird vom Kursdesigner im LD-Diagramm zu einer methodisch sinnvollen Ablaufstruktur weiterentwickelt, z.B. durch Umbau und Konkretion. Dabei können Standardformate, Patterns und Techniken als Bausteine oder Vorlagen dienen.
Der Kursdesigner kann die Lerninhalte auch direkt im Outline-Editor der elive LD Suite eingeben.
Bei Bedarf kann eine importierte oder intern angelegte Outline-Struktur in ein neues LD-Diagramm mit einer entsprechenden Phasen- und Subphasen-Struktur umgesetzt werden, die dann als Ausgangsstruktur für weitere Editierprozesse dient. Die Items des Outlines werden dabei in eine rein sequenzielle hierarchische Phasenstruktur gemappt. Die erzeugten Phasen speichern als Eigenschaft eine Referenz auf das parallele Outline-Item in Form einer ID.
Im weiteren parallel möglichen Editierprozess von Outline und LD-Diagramm muss der Kursdesigner selber für die wechselseitige Referenzierung von Phasen und Outline-Items Sorge tragen.
Er kann jedoch auch die Outline-Struktur nur als Zwischenformat oder Zwischenschritt betrachten und nach der Überführung in ein LD-Diagramm das Outline verwerfen.
Die bisher rein nach Lerninhalten aufgebaute Ablaufstruktur wird vom Kursdesigner im LD-Diagramm zu einer methodisch sinnvollen Ablaufstruktur weiterentwickelt, z.B. durch Umbau und Konkretion. Dabei können Standardformate, Patterns und Techniken als Bausteine oder Vorlagen dienen.
Kursdesign nach Standardformaten (Artikulationsschemata)
Der Kursdesigner entwickelt einen Learn-Flow von der methodischen Struktur her.
Als Quelle für methodische Strukturen steht ihm eine Sammlung von Standardformaten zur Verfügung, die nach verschiedenen Kriterien gegliedert ist (z.B. Unterteilung in instruktions- und handlungsorientierte Formate).
Dazu wählt er aus der Bibliothek von Standardformaten das gewünschte aus und plaziert dies als Anfangsstruktur im LD-Diagramm (z.B. die klassische Phasenstruktur nach der Leittextmethode).
Die Struktur wird erweitert oder vertieft durch Anordnung von weiteren Formaten auf gleicher Phasenebene oder durch Platzierung geeigneter Sub-Formate.
Der Kursdesigner präzisiert die angelegte Struktur durch Parametrierung der angelegten Phasen und durch Ausdifferenzierung in weitere Subphasen und Aktivitäten. Dabei werden u.a. auch die konkreten Lerninhalte und Lernziele definiert.
Als Quelle für methodische Strukturen steht ihm eine Sammlung von Standardformaten zur Verfügung, die nach verschiedenen Kriterien gegliedert ist (z.B. Unterteilung in instruktions- und handlungsorientierte Formate).
Dazu wählt er aus der Bibliothek von Standardformaten das gewünschte aus und plaziert dies als Anfangsstruktur im LD-Diagramm (z.B. die klassische Phasenstruktur nach der Leittextmethode).
Die Struktur wird erweitert oder vertieft durch Anordnung von weiteren Formaten auf gleicher Phasenebene oder durch Platzierung geeigneter Sub-Formate.
Der Kursdesigner präzisiert die angelegte Struktur durch Parametrierung der angelegten Phasen und durch Ausdifferenzierung in weitere Subphasen und Aktivitäten. Dabei werden u.a. auch die konkreten Lerninhalte und Lernziele definiert.
Drehbucherstellung für ein WBT
Der Drehbuch-Autor beginnt im LD-Diagramm mit dem Anlegen einer einzigen Phase: Mehr ist nicht nötig, da einzelne Lernprozessphasen (acts) der gedachten Einzellerner sozial nicht weiter synchronisiert werden müssen.
Das WBT wird mittels des Aktivitäts-Editors ausdifferenziert in Aktivitätsstrukturen und Einzelaktivitäten, die jeweils mit Aktivitätsbeschreibungen für den Lerner versehen werden.
Als digitaler Content werden
Das WBT wird mittels des Aktivitäts-Editors ausdifferenziert in Aktivitätsstrukturen und Einzelaktivitäten, die jeweils mit Aktivitätsbeschreibungen für den Lerner versehen werden.
Als digitaler Content werden
- vorhandene Lernobjekte referenziert (sofern inhaltlich und technisch brauchbar und einbindbar)
- für noch zu entwickelnde Lernobjekte jeweils XML- oder XHTML-Dateien als Stellvertreter-Objekte angelegt und referenziert, die das zu realisierende Lernobjekt
- dem Entwickler hinreichend genau beschreiben
- nicht-didaktisierter Content wie Fachartikel, Webseiten, Technische Doku oder Einzelbilder ggf. dupliziert oder direkt referenziert, wenn die Einbettung dieses contents in den methodischen Kontext (z.B. eine Aktivitätsbeschreibung und weitere Erläuterungen) hinreichend gegeben ist.
